Hallo zusammen,
Hi there,
kennt ihr Brushos, diese Farbpigmente in Pulverform, die bei Kontakt mit Wasser so herrliche Farbexplosionen auslösen? Einen ähnlichen Effekt kann man ganz einfach mit Früchtetee erzeugen. Das funktioniert erstaunlich gut und ist obendrein auch noch sehr sparsam. ;)
you know Brushos, these pigments that react with water and create fantastic color explosions?
I want to show you, that you can get a similar effect using a simple tea bag. That works pretty well .
Man benötigt festes Papier (Aquarellpapier oder dickeren Cardstock), das mit Malerkrepp oder Waschi Tape auf der Unterlage fixiert wird. Das sorgt dafür ,dass sich das Papier beim Einfeuchten nicht einrollt. Mit einem dicken Pinsel oder einer Sprühflasche wird das Papier ordentlich eingefeuchtet.Dann schneidet man einen unbenutzten Teebeutel auf (ich habe Fürchtete benutzt, weil man durch die unterschiedlichen Früchte verschiedene Farben bekommt) und verteilt die Teekrümel auf dem Papier.
First we need watercolor paper or thick cardstock. Glue it on your craft sheet with washi tape so that the edges don't bend when the paper gets wet.Then add water with a paint brush or a mister. The paper should be really wet. Then take an unused tea bag (I use tea with different fruits to get different colors) and spread the tea over the wet paper.
Wie man sieht, reagiert der Tee sofort mit dem Wasser. Falls das Papier an einigen Stellen noch zu trocken ist oder man die Reaktion verstärken will, kann man noch Wasser auf den Tee sprühen.
Dann heißt es warten (und gegebenenfalls einen Tee trinken), bis das Ganze trocken ist.
As you can see, the tea reacts immediately with the water. If there are some parts of the paper that are not really wet or you want to have a stronger reaction you can add more water.Then you have to wait until tea and paper are dry.
Wenn alles getrocknet ist, nehmen wir einen Pinsel und bürsten die trockenen Teekrümel vorsichtig ab.
When paper and tea are dry, take a pain brush and wipe the tea off.
Und das ist das Ergebnis. Nicht schlecht oder?
And that's the result. I really like how it turned out.
Und jetzt möchte ich noch zeigen, was ich mit den so entstandenen Papieren gemacht habe. Ich habe sie auf einer Artjournal Seite verwendet. das Papier hinter den kreisen ist übrigens von einem benutzten Teebeutel.
And now I want to show you what I did with these papers . I used them on an art journal page. the paper behind the circles is from a used tea bag.
Vielleicht habt ihr ja Lust, diese Technik auch mal auszuprobieren. Danke fürs Vorbeischauen.
Maybe some of you want to try this fun technique too. Thanks for stopping by.
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Dienstag, 11. April 2017
Samstag, 21. Februar 2015
* Artjournal-Cover * (Mixed Media Kit)
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Tutorial
3 Kommentare
Um wieder öfter zu Pinsel und Farbe zu greifen, habe ich mich bei *Get Messy Artjournal* angemeldet.
Man bekommt wöchentliche Prompts (Themen) , teils Journalingthemen, teils sogenannte Art-Prompts, also solche, die gestalterisch umgesetzt werden sollen. Nähere Info gibt es hier.
Mein Artjournal (dieses) gefiel mir eigentlich sehr gut und mit dem Papier lässt sich gut arbeiten. Allerdings zeichnete sich schnell ab, dass die Buchseiten durch den Einsatz von Medien und Farben an Umfang zulegen würden und der Feste Einband dann ein Problem wäre. Auch beim Arbeiten selbst ist das Hantieren mit einem flexibleren Material angenehmer.
Im Dani Peuss Forum findet sich eine schöne Anleitung für den Bau eines Artjournals mit einem selbstgestalteten Cover aus sogenanntem Malstoff. (Das ist grundierte Leinwand, auf der man mit Farbe und anderen Medien arbeiten kann.Da ich den Innenblock meines Journals behalten wollte, beschloss ich, ein abnehmbares Cover zu gestalten, ohne fest eingebundene Innenseiten. Vorteil: das Cover kann zum Arbeiten zur Seite gelegt werden und ist so vor Farbe etc. geschützt.
Nach dem Entfernen des alten Covers habe ich zunächst Vorder- und Rückseite des Innenblocks verschönert und das ursprünglich rote Buchbinderleinen mit schwarzem überklebt, weil es besser passte.
So sieht der Innenteil auch ohne Cover schon recht gut aus.
Das Cover selbst, also den Malstoff, habe ich dann, wie in der Anleitung bearbeitet. Ich habe Acrylfarbe aufgespachtelt, Tissuepaper aufgebracht , Mit verschiedenen Schablonen/Masks gearbeitet und zum Schluss noch mit Staz On gestempelt.Als Verschluss dient ein großer Brad und schwarzes Band. Zusätzlich habe ich oben und unten noch zwei kleine Klettverschlüsse angebracht.So schliesst das Cover perfekt und durch die Umwicklung mit dem Band bleibt auch mein nicht fest eingebundenes Innenteil an seinem Platz.
Man bekommt wöchentliche Prompts (Themen) , teils Journalingthemen, teils sogenannte Art-Prompts, also solche, die gestalterisch umgesetzt werden sollen. Nähere Info gibt es hier.
Mein Artjournal (dieses) gefiel mir eigentlich sehr gut und mit dem Papier lässt sich gut arbeiten. Allerdings zeichnete sich schnell ab, dass die Buchseiten durch den Einsatz von Medien und Farben an Umfang zulegen würden und der Feste Einband dann ein Problem wäre. Auch beim Arbeiten selbst ist das Hantieren mit einem flexibleren Material angenehmer.
Im Dani Peuss Forum findet sich eine schöne Anleitung für den Bau eines Artjournals mit einem selbstgestalteten Cover aus sogenanntem Malstoff. (Das ist grundierte Leinwand, auf der man mit Farbe und anderen Medien arbeiten kann.Da ich den Innenblock meines Journals behalten wollte, beschloss ich, ein abnehmbares Cover zu gestalten, ohne fest eingebundene Innenseiten. Vorteil: das Cover kann zum Arbeiten zur Seite gelegt werden und ist so vor Farbe etc. geschützt.
Nach dem Entfernen des alten Covers habe ich zunächst Vorder- und Rückseite des Innenblocks verschönert und das ursprünglich rote Buchbinderleinen mit schwarzem überklebt, weil es besser passte.
So sieht der Innenteil auch ohne Cover schon recht gut aus.
Das Cover selbst, also den Malstoff, habe ich dann, wie in der Anleitung bearbeitet. Ich habe Acrylfarbe aufgespachtelt, Tissuepaper aufgebracht , Mit verschiedenen Schablonen/Masks gearbeitet und zum Schluss noch mit Staz On gestempelt.Als Verschluss dient ein großer Brad und schwarzes Band. Zusätzlich habe ich oben und unten noch zwei kleine Klettverschlüsse angebracht.So schliesst das Cover perfekt und durch die Umwicklung mit dem Band bleibt auch mein nicht fest eingebundenes Innenteil an seinem Platz.
Und nach so viel Text nun auch ein paar Fotos:
So sieht das Cover mit Innenleben im verschlossenen Zustand aus.
Das ist die Rückseite.
Zum öffnen wird das Band abgewickelt.
Dann kann man das Cover aufklappen. Rechts unten sieht man auch noch einen der kleinen Klettverschlüsse.
Hier sieht man den eigenständigen Innenteil, den man einfach herausnehmen kann.
So sieht das komplette Cover ausgebreitet aus.
Detailfoto vom Verschluss.
Ich bin mit meiner Lösung sehr zufrieden. Mal sehen, wie sie sich bei längerem Gebrauch bewährt.
Ich werde berichten. :)
Wie die Anleitung zeigt, ist aber auch das Einbinden von Papier ins Cover nicht allzu schwierig.
Es findet sich speziell dazu auch noch ein Link zu einem kurzen Video in der Anleitung.Vielleicht habt ihr ja Lust, euch auch so ein Journal zu bauen.
Habt ihr schon mal Artjournaling gemacht und wenn ja, was sind eure Erfahrungen damit?
Material: Malstoff (Dani Peuss), Gesso (Liquitex), Acrylfarbe (Martha Stewart), Tissuepaper (Tim Holtz), Gelmedium (Ranger/Liquitex), Schablonen/Masks (Crafter's Workshop), Brad (Crate Paper), Band (Garn & Mehr), Stempel (Tim Holtz), Staz On Stempelkissen (Tsukineko)
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